ETF Steuer-Duell
Thesaurierend oder Ausschüttend? Simuliere die exakten Endwerte nach Steuern inkl. Vorabpauschale und Sparerpauschbetrag.
1. Deine Anlage
2. ETF & Steuerdaten
Die restlichen % sind reines Kurswachstum.
Single: max. 1000 €, Verheiratet: max. 2000 €.
Vom BMF festgelegt. 2024 lag er bei ca. 2,55%.
Der Sieger nach Steuern
Das Steuer-Mysterium erklärt
Lange Zeit galt: Wer einen geringen Freibetrag (z.B. 1.000 €) hat, sollte zuerst in ausschüttende ETFs investieren, um diesen Freibetrag jedes Jahr steuerfrei auszuschöpfen. Wer den Freibetrag voll hat, wechselt zum Thesaurierer. Aber stimmt das noch?
Häufige Fragen (FAQ)
Anleitung: Wer gewinnt das Duell?
1. Anlage-Basis definieren
Lege fest, wie viel Startkapital und monatliche Sparrate du investieren möchtest. Je länger die Laufzeit, desto mächtiger wird der Steuerstundungseffekt.
2. Die ETF-Parameter
Ein klassischer Welt-ETF erzielt historisch etwa 7 % Gesamtrendite. Davon sind ca. 2 % Ausschüttungen (Dividenden). Wenn du einen "Dividenden-ETF" simulieren willst, kannst du die Ausschüttungsrendite auf z.B. 4 % setzen.
3. Den Freibetrag nicht vergessen
Hast du noch weitere Zinseinkünfte? Wenn ja, trage hier nur den *restlichen* verfügbaren Sparerpauschbetrag ein, der dem ETF-Portfolio zur Verfügung steht.
4. Der Reinvest-Schalter
Ein fairer Vergleich klappt nur, wenn die Option "Ausschüttungen reinvestieren" aktiv ist. Schaltest du sie aus, fließen die Dividenden des Ausschütters "ins Nirgendwo" (bzw. auf dein Girokonto und werden verkonsumiert). In diesem Fall gewinnt der Thesaurierer logischerweise meilenweit.
5. Das finale Netto-Vermögen vergleichen
Der Rechner simuliert am Ende der Laufzeit einen kompletten Verkauf beider Depots. Die Steuern auf die Kursgewinne werden abgezogen. Der angezeigte "Netto Endwert" ist das echte, blanke Geld, das nach dem Kontakt mit dem Finanzamt auf deinem Bankkonto liegt.