Stundenlohn Rechner
Kalkuliere in beide Richtungen: Ermittle dein Monatsgehalt aus dem Stundenlohn oder decke deinen wahren Stundenlohn inkl. unbezahlter Überstunden auf.
1. Deine Basis-Daten
2. Der stille Gehaltskiller
Viele Gehälter sehen auf dem Papier grandios aus, bis man die unbezahlten Zusatzschichten dazurechnet. Zieh den Slider nach rechts, falls du "All-In" Verträge oder Überstunden-Erwartungen hast.
Ergebnis & Lohn-Profil
Die Total-Cost Übersicht
Wissenswertes zum Stundenlohn
Der Stundenlohn ist die ehrlichste Metrik für den Wert deiner Arbeit. Ein hohes Jahresgehalt kann trügerisch sein, wenn es mit extremen Arbeitszeiten erkauft wird. Die Berechnung erfolgt in der Personalabrechnung in Deutschland standardmäßig über den Faktor 4,33 (13 Wochen verteilt auf 3 Monate), da Monate unterschiedlich lang sind.
Anleitung: Die nackte Wahrheit über Lebenszeit
1. Der Fluch des "hohen" Jahresgehalts
Ein Angebot über 100.000 € Jahresbrutto klingt fantastisch – solange du die Arbeitszeit ignorierst. Wenn du für dieses Gehalt eine 60-Stunden-Woche hinlegst und am Wochenende E-Mails beantwortest, ist dein realer Stundenlohn oft niedriger als der eines Sachbearbeiters mit 35-Stunden-Woche. Der Stundenlohn ist der **einzige ehrliche Maßstab** für den Wert deiner Arbeitskraft.
2. Unbezahlte Überstunden sind Lohndumping
Hast du einen "All-In" Vertrag oder eine starke Firmenkultur der freiwilligen Mehrarbeit? Jeder unbezahlte Stunde senkt deinen vereinbarten Vertragswert. Wer 5 Stunden die Woche "gratis" arbeitet, schenkt dem Arbeitgeber auf das Jahr gerechnet einen kompletten Monatslohn. Spiele mit dem Überstunden-Slider, um die brutale Realität auf dem Papier zu sehen!
3. Zeit ist Geld (und umgekehrt)
Kennst du deinen wahren Stundenlohn, ändert sich dein Konsumverhalten. Wenn dein echter Netto-Stundenlohn bei 15 € liegt, kostet dich das neue 1.500 € Smartphone exakt 100 Lebensstunden harte Arbeit (also fast 3 ganze Arbeitswochen!). Ist es das wirklich wert?
4. Die Teilzeit-Falle vs. Lebensqualität
Der Wechsel von 40 auf 32 Stunden (4-Tage-Woche) senkt dein Monatsbrutto logischerweise um 20%. Aber Vorsicht: Dein **Stundenlohn** bleibt gleich! Wenn du gelernt hast, mit weniger Geld auszukommen und clever zu investieren, erkaufst du dir mit diesen 20% Gehaltsverzicht einen massiven Anstieg an privater Freiheit und Lebensqualität.
5. Mindestlohn als harte Bastion
Der gesetzliche Mindestlohn (Richtwert 13,90 € für 2026) ist kein netter Vorschlag, sondern Gesetz. Wenn du in der Gastronomie oder in Start-Ups arbeitest und nach Berechnung von Bereitschaftszeiten oder Überstunden unter diese Marke rutschst, ist das illegal. Kein Job ist es wert, unter dem absoluten Existenzminimum ausgebeutet zu werden.