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Stundenlohn Rechner

Kalkuliere in beide Richtungen: Ermittle dein Monatsgehalt aus dem Stundenlohn oder decke deinen wahren Stundenlohn inkl. unbezahlter Überstunden auf.

1. Deine Basis-Daten

Teilzeit Vollzeit (40h)

2. Der stille Gehaltskiller

Viele Gehälter sehen auf dem Papier grandios aus, bis man die unbezahlten Zusatzschichten dazurechnet. Zieh den Slider nach rechts, falls du "All-In" Verträge oder Überstunden-Erwartungen hast.

Ergebnis & Lohn-Profil

Achtung: Gesetzlicher Mindestlohn unterschritten! Dein realer Stundenlohn fällt unter den Referenz-Mindestlohn (13,90 € für 2026). Prüfe zwingend, ob dein Vertrag oder deine unbezahlten Überstunden noch rechtens sind.

Basierend auf echten Arbeitsstunden pro Woche

Die Total-Cost Übersicht

Brutto-Monatsgehalt:
Brutto-Jahresgehalt:
Durchschnittliche Arbeitstage (Jahr): ~ Tage
Durchschnittliche Arbeitstage (Monat): ~ Tage
Verdienst pro Arbeitstag (Brutto):
Gut zu wissen: Die Berechnung nutzt den gesetzlichen Personal-Faktor (13 Wochen ÷ 3 Monate = 4,333). Dies gleicht Schwankungen zwischen kurzen (Februar) und langen Monaten aus. Alle Beträge sind Brutto-Beträge vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben.

Wissenswertes zum Stundenlohn

Der Stundenlohn ist die ehrlichste Metrik für den Wert deiner Arbeit. Ein hohes Jahresgehalt kann trügerisch sein, wenn es mit extremen Arbeitszeiten erkauft wird. Die Berechnung erfolgt in der Personalabrechnung in Deutschland standardmäßig über den Faktor 4,33 (13 Wochen verteilt auf 3 Monate), da Monate unterschiedlich lang sind.

Die "All-In" Falle Ein wesentlicher Faktor sind unbezahlte Überstunden (z. B. durch "All-In" Verträge). Werden diese nicht entlohnt, sinkt der reale Stundenlohn oft massiv und rutscht im Extremfall sogar unter den gesetzlichen Mindestlohn.
Rechtlicher Mindestlohn Für das Jahr 2026 dient ein Richtwert von 13,90 € als Mindestlohn. Dieser darf durch unbezahlte Überstunden nicht unterschritten werden, da dein Arbeitgeber sonst gesetzeswidrig handelt.

Anleitung: Die nackte Wahrheit über Lebenszeit

1. Der Fluch des "hohen" Jahresgehalts

Ein Angebot über 100.000 € Jahresbrutto klingt fantastisch – solange du die Arbeitszeit ignorierst. Wenn du für dieses Gehalt eine 60-Stunden-Woche hinlegst und am Wochenende E-Mails beantwortest, ist dein realer Stundenlohn oft niedriger als der eines Sachbearbeiters mit 35-Stunden-Woche. Der Stundenlohn ist der **einzige ehrliche Maßstab** für den Wert deiner Arbeitskraft.

2. Unbezahlte Überstunden sind Lohndumping

Hast du einen "All-In" Vertrag oder eine starke Firmenkultur der freiwilligen Mehrarbeit? Jeder unbezahlte Stunde senkt deinen vereinbarten Vertragswert. Wer 5 Stunden die Woche "gratis" arbeitet, schenkt dem Arbeitgeber auf das Jahr gerechnet einen kompletten Monatslohn. Spiele mit dem Überstunden-Slider, um die brutale Realität auf dem Papier zu sehen!

3. Zeit ist Geld (und umgekehrt)

Kennst du deinen wahren Stundenlohn, ändert sich dein Konsumverhalten. Wenn dein echter Netto-Stundenlohn bei 15 € liegt, kostet dich das neue 1.500 € Smartphone exakt 100 Lebensstunden harte Arbeit (also fast 3 ganze Arbeitswochen!). Ist es das wirklich wert?

4. Die Teilzeit-Falle vs. Lebensqualität

Der Wechsel von 40 auf 32 Stunden (4-Tage-Woche) senkt dein Monatsbrutto logischerweise um 20%. Aber Vorsicht: Dein **Stundenlohn** bleibt gleich! Wenn du gelernt hast, mit weniger Geld auszukommen und clever zu investieren, erkaufst du dir mit diesen 20% Gehaltsverzicht einen massiven Anstieg an privater Freiheit und Lebensqualität.

5. Mindestlohn als harte Bastion

Der gesetzliche Mindestlohn (Richtwert 13,90 € für 2026) ist kein netter Vorschlag, sondern Gesetz. Wenn du in der Gastronomie oder in Start-Ups arbeitest und nach Berechnung von Bereitschaftszeiten oder Überstunden unter diese Marke rutschst, ist das illegal. Kein Job ist es wert, unter dem absoluten Existenzminimum ausgebeutet zu werden.

Häufige Fragen (FAQ)

In der Personalabrechnung nutzt man dafür einen festen Faktor. Ein Monat hat im Durchschnitt 4,33 Wochen (13 Wochen geteilt durch 3 Monate). Man teilt also das Monatsbrutto durch die Wochenstunden und nochmals durch 4,33. Beispiel bei 40h und 3000€: 3000 ÷ (40 × 4,33) = 17,32 €.
Unbezahlte Überstunden senken deinen realen Stundenlohn massiv ab. Wenn du statt vertraglichen 40 Stunden plötzlich 50 Stunden für das gleiche Geld arbeitest, sinkt dein echter Stundenlohn um 20%. Viele "gut bezahlte" Jobs verlieren so ihren finanziellen Glanz.
Als Orientierung dient für das Jahr 2026 ein Mindestlohn von 13,90 € pro Stunde. Fällt dein realer Stundenlohn (inklusive aller Arbeits- und Bereitschaftszeiten) unter diese gesetzliche Grenze, machst du dich nicht nur selbst kaputt, sondern dein Arbeitgeber handelt auch gesetzeswidrig.