Rechner Übersicht Stromspar-Rechner

Stromverbrauch Alt vs. Neu

Vergleiche den Stromverbrauch deines alten Haushaltsgerätes mit einem neuen Modell. Berechne, ab welchem Jahr sich der Neukauf durch die gesparten Stromkosten amortisiert hat.

1. Energieverbrauch (Jährlich)

Z.B. alter Kühlschrank (ca. 350 kWh).
Z.B. neuer A-Klasse Kühlschrank (ca. 110 kWh).

2. Kosten Neu-Gerät

Inklusive Lieferung & Entsorgung.

3. Stromtarif

% p.a.

Amortisations-Check

Neukauf rechnet sich ab Jahr

Dauer, bis die gesparten Stromkosten den Neupreis tilgen.
Jährliche Ersparnis (1. Jahr)
Reingewinn (nach 10 Jahren)

Gerätetausch: Darauf kommt es an

Der Tausch eines Haushaltsgerätes wird meist erst vollzogen, wenn das alte Gerät kaputt ist. Doch oft lohnt sich der präventive Austausch bereits nach wenigen Jahren rein finanziell. Hier die wichtigsten Parameter:

1. Dauerläufer vs. Gelegenheitsnutzer Geräte, die 24/7 laufen (Kühlschrank, Gefriertruhe), fressen am meisten Strom. Hier ist ein Austausch eines 15 Jahre alten Geräts fast immer ein No-Brainer. Bei der Bohrmaschine oder dem Waffeleisen spielt die Energieeffizienz hingegen fast keine Rolle.
2. Die echten Anschaffungskosten Der Neupreis ist nicht der echte Preis. Wenn du das Altgerät (selbst als defekt für Bastler) noch für 50€ auf Kleinanzeigen verkaufst, senkt das deine Anschaffungskosten. Auch gibt es in manchen Städten eine "Abwrackprämie" für weiße Ware.

Häufige Fragen (FAQ)

Entweder suchst du online nach dem Typenschild (auf der Rückseite oder im Türrahmen des Gerätes). Alternativ leihst du dir ein einfaches Strommessgerät (gibt es für unter 15 Euro im Baumarkt oder zum Ausleihen bei Verbraucherzentralen), klemmst es für 24 Stunden dazwischen und rechnest den Wert dann auf 365 Tage hoch.
Viele haben Bedenken, dass die Herstellung eines Neugeräts so viel CO2 und Energie (graue Energie) kostet, dass man das alte Gerät besser zu Tode nutzt. Bei Geräten, die heizen, kühlen oder waschen (Waschmaschinen, Kühlschränke, Trockner), fällt jedoch über 80% des Energieverbrauchs in der Lebenszyklus-Nutzungsphase an! Die Herstellung macht oft keine 15% aus. Daher ist ein Austausch auf ein extrem effizientes Gerät auch ökologisch meist nach 2-3 Jahren sinnvoll.

Anleitung: Die wahren Kosten von Altgeräten

1. Der unsichtbare Stromfresser

Ein 15 Jahre alter Kühlschrank funktioniert oft noch tadellos. Das Problem: Er kühlt meist mit einer stark veralteten Technik und frisst dabei nicht selten 300 bis 400 kWh Strom pro Jahr. Viele Menschen ignorieren diese schleichenden Fixkosten, weil sie den Kühlschrank als "bezahlt" ansehen, doch eigentlich stottern sie jährlich hohe Raten an ihren Energieversorger ab. Trage bei "Verbrauch Altgerät" den Wert deines Energiefressers ein.

2. Die Effizienz-Illusion: A+++ ist jetzt A

Seit der Umstellung der Energielabels entspricht ein ehemals extrem sparsames A+++ Gerät heute oft nur noch einer Einstufung in C oder D. Ein hochmodernes neues A-Klasse Gerät (z.B. eine Kühl-Gefrierkombination) zieht heutzutage im Optimalfall nur noch um die 110 kWh pro Jahr aus der Dose. Diesen Wert gibst du bei "Verbrauch Neu-Gerät" ein.

3. Inflation bei Energiepreisen nicht ignorieren

Strom wird auf lange Sicht nicht günstiger. Unser Modell rechnet automatisch eine (standardmäßig) 3%ige jährliche Energiepreis-Inflation mit ein. Das bedeutet: Dein Altgerät wird von Jahr zu Jahr immer teurer im Unterhalt, weswegen der Neukauf sich durch den Zinseszins-Effekt der Inflation faktisch beschleunigt amortisiert.

4. Die Wahrheit des Break-Even Punkts

Natürlich kostet der Neukauf erst einmal Geld (z. B. 600€). Doch ab dem Tag des Austauschs sparst du (z. B. 80€ pro Jahr). Der Break-Even ist der magische Moment, an dem die kumulierte Ersparnis den Kaufpreis überschritten hat. Liegt dieser Punkt unter 8 bis 10 Jahren, ist der Austausch wirtschaftlich absolut sinnvoll, da das Neugerät vermutlich länger lebt!

5. Nachhaltigkeit vs. Opportunitätskosten

Funktionierende Geräte wegzuwerfen, fühlt sich oft falsch an. Doch ökologisch gesehen ist ein stark ineffizientes Großgerät (Kühlschränke, Tiefkühltruhen) oft ohnehin ein Klimakiller, selbst wenn die graue Energie für die Neuproduktion berücksichtigt wird. Wer schlau ist, verkauft das Altgerät günstig an einen Zweitverwerter oder lässt es professionell dem Recycling zukommen, womit der Kaufpreis des neuen Geräts direkt abgefedert wird. Investiere deine dann gesparte Strom-Rechnung lieber am Aktienmarkt in ETFs, statt das Geld durch die Steckdose zu pressen.