Rechner Übersicht Rentensteuer-Rechner

Rentensteuer Rechner

Berechne, wie viel Euro nach Abzug von Krankenversicherung und Steuern wirklich auf deinem Konto landen. Inklusive der 0,5%-Vorteile durch das neue Wachstumschancengesetz.

1. Deine Lebenssituation

Hast du Kinder?
Kinderlose zahlen einen höheren Pflegeversicherungs-Beitrag.
Grad der Behinderung (GdB)

2. Rentendaten

Fixiert deinen lebenslangen Steuer-Freibetrag!

Die gesetzliche Rente, bevor KV/PV und Steuern abgezogen wurden.

3. Zusätzliche Einkünfte

Nur Einkünfte, die noch versteuert werden müssen (z.B. Mieteinnahmen, Betriebsrenten). Kapitalerträge (die bereits Abgeltungssteuer gezahlt haben) hier nicht eintragen.

Bilanz pro Monat

Echte Netto-Rente

Bruttorente:
KV/PV Abgaben:
Steuern (auf Rente):
Steuern (auf Rente): 0,00 € Steuerfrei!

Steuerliche Jahresübersicht

Jahres-Bruttorente:
Steuerfreier Anteil ( %):
Steuerpflichtige Rente:
+ Zusatzeinkünfte (Jahr):
- Freibeträge & Sonderausgaben (KV/PV):
- Behinderten-Pauschbetrag:
Zu versteuerndes Einkommen (zvE):
Dein Einkommen () liegt unter dem steuerlichen Grundfreibetrag von . Du zahlst exakt 0,00 € Einkommensteuer! Dein Einkommen übersteigt den Grundfreibetrag von . Die Einkommensteuer auf das gesamte Einkommen beträgt ca. im Jahr.
Achtung: Dies ist eine mathematische Näherung basierend auf dem EStG 2024/2025. Ersetzt keine professionelle Steuerberatung. Rundungsdifferenzen sind möglich.

Das Wachstumschancengesetz (0,5%-Regel)

Der deutsche Staat besteuert Renten in einer sogenannten "nachgelagerten Besteuerung". Um die Rentner nicht schlagartig zu überlasten, wurde der steuerpflichtige Teil der Rente jedes Jahr für Neurentner schrittweise erhöht. Bislang stieg dieser Anteil um 1,0 Prozentpunkte pro Jahr.

Die neue Verlangsamung Rückwirkend ab dem Jahr 2023 steigt der steuerpflichtige Rentenanteil nur noch um 0,5 Prozentpunkte pro Jahr. Wer 2024 in Rente geht, muss 83,0% seiner Rente versteuern (früher wären es 84,0% gewesen).
Die magische Grenze (2058) Ursprünglich sollte ab 2040 die gesetzliche Rente zu 100% versteuert werden müssen. Durch das Wachstumschancengesetz wurde dieser Zeitpunkt weit in die Zukunft auf das Jahr 2058 geschoben.

Anleitung: Verstehe deine Renten-Abzüge

1. Der steuerfreie Anteil wird eingefroren

Das Jahr, in dem du in Rente gehst, bestimmt den Prozentsatz deiner Rente, der steuerfrei bleibt. Wichtig: Dieser steuerfreie Betrag wird im Folgejahr als fester Euro-Betrag (Rentenfreibetrag) eingefroren. Er ändert sich danach lebenslang nicht mehr!

2. Warum Brutto nie Netto ist (KV/PV)

Viele Rentner wundern sich, warum die Auszahlung geringer ausfällt, obwohl sie keine Steuern zahlen. Der Grund: Kranken- und Pflegeversicherung. Von der Bruttorente werden automatisch der hälftige allgemeine KV-Beitrag (7,3%), der halbe Zusatzbeitrag (ca. 0,85%) und der volle PV-Beitrag (3,4% bzw. 4,0% für Kinderlose) abgezogen. Das sind fast 12%, die sofort fehlen.

3. Der Grundfreibetrag als dein Schutzschild

Das deutsche Steuerrecht schützt das Existenzminimum. Liegt dein sogenanntes "zu versteuerndes Einkommen" (zvE) im Jahr 2024/2025 unter ca. 11.784 Euro, greift der Grundfreibetrag. In diesem Fall verlangt das Finanzamt nicht einen einzigen Cent Einkommensteuer von dir. Für Verheiratete verdoppelt sich dieser Betrag sogar!

4. Rentenerhöhungen sind voll steuerpflichtig

Es gibt in Deutschland jedes Jahr Rentenanpassungen. Da dein Rentenfreibetrag als fester Euro-Betrag (siehe Schritt 1) eingefroren wurde, erhöht sich bei einer Rentensteigerung nur noch der steuerpflichtige Teil! Jede Erhöhung ist somit zu 100% steuerpflichtig und kann dich schleichend über den Grundfreibetrag heben.

5. Andere Einkünfte prüfen

Hast du Mieteinnahmen, eine dicke Betriebsrente oder eine private Riester-Rente? Diese Einkünfte werden auf deine Rente aufgeschlagen. Oft sind es genau diese Nebeneinkünfte, die den Rentner über den Grundfreibetrag drücken, wodurch plötzlich die Steuerpflicht für das gesamte Einkommen ausgelöst wird.

Häufige Fragen (FAQ)

Nicht automatisch. Das Finanzamt fordert dich in der Regel auf, eine Erklärung abzugeben, wenn es davon ausgeht, dass dein zu versteuerndes Einkommen den Grundfreibetrag übersteigt. Rentenversicherungsträger melden deine Rente ohnehin elektronisch ans Finanzamt. Überschreitest du die Freibeträge, bist du gesetzlich zur Abgabe verpflichtet.
Die gesetzliche Regelung sieht vor, dass Rentner den Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung (PV) in voller Höhe selbst tragen müssen. Anders als bei der Krankenversicherung beteiligt sich der Rentenversicherungsträger (also der Staat) hier nicht mit einem Zuschuss. Daher schlägt die PV mit rund 3,4 % (bzw. 4,0 % für Kinderlose) voll auf deine Bruttorente durch.
Betriebsrenten (Versorgungsbezüge) werden in der Regel voll besteuert. Oft zieht die Zahlstelle (der ehemalige Arbeitgeber) die Lohnsteuer bereits direkt ab. Zudem unterliegen Betriebsrenten der vollen Kranken- und Pflegeversicherungspflicht, es sei denn, die Rente liegt unter der gesetzlichen Freigrenze.