Rechner Übersicht Leasing vs. Kauf

Leasing, Finanzierung oder Barkauf?

Tippe die nackten Zahlen aus den Angeboten des Händlers ab. Wir entlarven die versteckten Opportunitätskosten und zeigen dir unzensiert, bei welchem Weg am Ende absolut mehr Geld (Nettovermögen) übrig bleibt.

1. Das Auto & Der Barkauf

Mon.

2. Das Leasing-Angebot

3. Das Finanzierungs-Angebot

4. Die Opportunität (ETF)

Finanzieller Sieger nach Monaten

End-Vermögen:
Modell Start-Kapital Zahlungen (Total) End-Vermögen
Barkauf
Finanzierung
Leasing
Das Rechenmodell geht davon aus, dass das Startkapital (Höhe des Kaufpreises) existiert. Das nicht für das Auto benötigte Kapital fließt ab Tag 1 in einen ETF. Die monatliche ETF-Sparrate ergibt sich aus der höchsten auftretenden monatlichen Autorate der Konkurrenz-Angebote.

Wer zahlt drauf? Die Mathematik der Autoleihe.

Beim Autokauf gibt es keine magischen Sonderangebote. Entweder man blockiert eigenes Eigenkapital, man zahlt harte Zinsen an die Bank, oder man mietet beim Leasing genau das, was am meisten an einem Auto wehtut: Den extremen Neuwagen-Wertverlust der ersten Jahre plus die Gewinnmarge des Händlers. Was am Ende wirklich siegt, hängt von der reinen Bankmathematik ab.

Die Barzahler-Falle Wer 40.000 € Cash auf den Tisch legt, hat keine monatlichen Raten und der Brief liegt sicher im Safe. Aber er beraubt sich des größten Helfers im Finanzwesen: Dem exponentiellen Zinseszins. Über Jahre im globalen ETF gebunden, entgehen dem Barkäufer oft zehntausende Euro an Rendite (Opportunitätskosten).
Die Leasing-Illusion Sorglosigkeit hat einen Preis. Das Leasing fühlt sich an wie ein günstiges Flatrate-Abo. Nach Laufzeitende gibst du das Blech jedoch zurück und stehst komplett ohne eigenen Gegenwert da. Ist die Leasingrate plus Sonderzahlung insgesamt sehr hoch, bist du schlechter dran als beim Kauf.

Häufige Fragen (FAQ)

Wirf am besten einen Blick in große Gebrauchtwagenportale. Such dir exakt dein Modell heraus, welches heute das Alter und den Kilometerstand hat, das dein Neuwagen NACH der Leasing/Finanzierungszeit haben wird. Als grobe Faustregel verliert ein normaler Verbrenner Neuwagen in den ersten drei Jahren etwa 40 bis 55% seines Listenpreises.
Um einen fairen "Äpfel-mit-Äpfeln" Vergleich zu bauen, müssen wir annehmen, dass du den Kaufpreis aktuell auf dem Konto hast (dein Startkapital). Der Barkäufer überweist dieses Geld am 1. Tag sofort an den Händler – sein ETF-Depot ist also leer, er hat nur noch das Auto. Ein Leasingnehmer zahlt am 1. Tag nur die Sonderzahlung, der riesige Rest des Startkapitals beginnt sofort im ETF Zinseszins zu generieren!

Die Rechnung: Warum Autos Vermögen fressen

1. Das gebundene Kapital (Opportunitätskosten)

Der Barkauf fühlt sich sicher an („alles meins, keine Schulden“), entzieht deinem Kontostand aber einen gewaltigen Haufen Geld auf einen Schlag. Dieses Geld hätte in einem globalen Aktien-ETF über Jahre für dich arbeiten können. Diese entgangenen Gewinne nennt man Opportunitätskosten. Der Rechner zieht dieses entgangene Geld voll in Betracht!

2. Die Finanzierung & der Ballon

Man geht zur Bank, zahlt 5.000€ an und zahlt 5 Jahre lang bequeme 200€ ab. Das fiese Detail ist jedoch oft eine dicke Schlussrate (Ballonfinanzierung) von tausenden Euro am Ende. Trage hier zwingend alle drei Werte (Anzahlung + Rate + Schlussrate) exakt nach Angebot ein. Der Rechner verrechnet das automatisch und deckt auf, ob der billige Kredit nicht doch teurer ist als das eigene Ersparte.

3. Die Leasing-Illusion (Sorgenfrei = Teuer)

Leasing schont das Eigenkapital enorm. Statt 40.000€ gibst du vielleicht nur 3.000€ am Start weg. Der massive Rest des Geldes kann ungestört Rendite erzielen. Der Haken: Nach dem Leasing gehört dir das Auto nicht. Du hast im Grunde nur den exakten Wertverlust (plus Margen und Risikoaufschlag des Autohauses) verbraucht und zahlst am Ende oft kleinliche Nachforderungen für Dellen und Kratzer.

4. Der Wertverlust / Restwert

Autos verbrennen ihr Geld auf der Straße. Neue Autos verlieren in den ersten drei Jahren rasant bis zu 50% ihres Wertes. Spiele mit dem Restwert-Regler: Je niedriger der erwartete Wiederverkaufswert, desto attraktiver wird (rein mathematisch) plötzlich oft das Leasing, weil es das Risiko des Wertverlusts (und den Stress beim Verkauf) auf die Bank abwälzt.

5. Wie der Gewinner berechnet wird

Damit wir keine Äpfel mit Birnen vergleichen: Wir simulieren, dass du genau die größte Rate aus den drei Wegen zur Verfügung hast (dein monatliches Mobilitäts-Budget). Zahlst du z.B. als Bar-Käufer keine Raten, schiebt der Rechner genau diesen überschüssigen Cashflow konsequent jeden Monat in deinen ETF. Am Laufzeitende rechnen wir für alle drei Wege das ETF-Depot zusammen und addieren den (verbliebenen) Wert deines Autos, abzüglich Schulden.