Der ETF & Gebühren-Fresser
Teurer Hausbank-Fonds vs. günstiger ETF: Berechne, wie 1-2% versteckte Depotkosten durch den fehlenden Zinseszins auf Jahrzehnte dein halbes Vermögen kosten.
Dein Anlageplan
Dies ist die Rendite des Aktienmarktes an sich, *bevor* die Finanzindustrie ihre Gebühren abzieht.
Klassischer Fonds
Günstiger ETF
Kosten-Schmerz-Report
Entgangenes Vermögen
Kosten-SchmerzSo viel weniger hast du exakt am Ende, wenn du dich für den teuren klassischen Fonds entscheidest.
Die unsichtbare Gefahr der Fondsgebühren
1,5 % Gebühren auf einen Fonds bei der Bankbeartung klingen harmlos. Warum sind sie so zerstörerisch für deinen Kontostand? Der Rechner zeigt das Kernproblem:
Häufige Fragen (FAQ)
Anleitung: So nutzt du den ETF-Kostenrechner (TER)
1. Anlagehorizont & Geldmittel definieren
Wie hoch ist dein aktuelles Startkapital und wie viel möchtest du pro Monat (Sparplan) zukünftig investieren? Kosten und Gebühren fressen sich erst über sehr lange Zeiträume gewaltig ins Depot. Trage unter "Anlagedauer" daher idealerweise deinen geplanten Zeitraum bis zur Rente ein (z.B. 20 - 30 Jahre).
2. Rendite vor Kosten ermitteln
Hier trägst du die Brutto-Marktrendite ein, die dein passiver ETF theoretisch liefert – also bevor der Fondsanbieter seine laufenden Kosten abzieht. Historisch rechnet man bei weltweiten Aktienportfolios häufig mit rund 7 % bis 8 % Vor-Kosten-Rendite.
3. Den größten Hebel: Die TER (Total Expense Ratio)
Das ist der entscheidende Parameter. Die TER beschreibt die jährlichen Verwaltungskosten deines Fonds. Ein hervorragender globaler Indexfonds (ETF) liegt oft bei extrem günstigen 0,15 % bis 0,25 %. Ein klassischer, aktiv gemanagter Bank-Fonds verlangt nicht selten horrende 1,50 % bis 2,50 %.
4. Einmalkosten (Ausgabeaufschläge) berücksichtigen
Aktive Bankprodukte veranschlagen beim Kauf häufig einen "Ausgabeaufschlag" von bis zu 5%. Das bedeutet, dass von deinen 100€ Einzahlung nur 95€ überhaupt erst im Depot ankommen. Solche sofortigen Abzüge zerstören die Basis deines Zinseszinses von Sekunde eins. Moderne Neobroker bieten ETF-Sparpläne meist für 0,00€ oder kleine Flat-Rates an.
5. Das grauenhafte Chart auswerten
Blicke rechts auf das Diagramm. Der dunkle obere Bereich ist das "tote Kapital". Es zeigt dir eindrucksvoll: Du verlierst nicht nur die abgebuchte TER-Gebühr an sich. Die wahre finanzielle Tragödie sind die sogenannten "Opportunitätskosten". Alle Millionen-Beträge, die dir heute als Gebühr abgebucht werden, können morgen für dich keinen Zinseszins mehr am Markt generieren!