Rechner Übersicht ETF- & Kostenrechner

Der ETF & Gebühren-Fresser

Teurer Hausbank-Fonds vs. günstiger ETF: Berechne, wie 1-2% versteckte Depotkosten durch den fehlenden Zinseszins auf Jahrzehnte dein halbes Vermögen kosten.

Dein Anlageplan

Dies ist die Rendite des Aktienmarktes an sich, *bevor* die Finanzindustrie ihre Gebühren abzieht.

Klassischer Fonds

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Günstiger ETF

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Entgangenes Vermögen

Kosten-Schmerz

So viel weniger hast du exakt am Ende, wenn du dich für den teuren klassischen Fonds entscheidest.

Endwert: Teurer Fonds Nettorendite:
Endwert: Günstiger ETF Nettorendite:
Der teure Fonds vernichtet durch Gebühren und den fehlenden Zinseszins auf diese Gebühren exakt deines möglichen Vermögens (verglichen mit dem ETF).
Die Nettorendite wird vereinfacht als (Bruttorendite - TER) berechnet. Steuern auf Kursgewinne sind in dieser isolierten Gebührenbetrachtung nicht berücksichtigt.

Die unsichtbare Gefahr der Fondsgebühren

1,5 % Gebühren auf einen Fonds bei der Bankbeartung klingen harmlos. Warum sind sie so zerstörerisch für deinen Kontostand? Der Rechner zeigt das Kernproblem:

1. Negativer Zinseszins Wenn dir die Bank 1,5 % deines Kapitals pro Jahr als Gebühr abzieht, fehlt dieses Geld im darauffolgenden Jahr. Es kann also im nächsten Jahr keine weiteren Renditen für dich erwirtschaften. Auf 30 Jahre summiert sich dieser kleine Prozentsatz oft auf Zehntausende Euro Verlust aus fehlender Verzinsung.
2. Der Ausgabeaufschlag Der teure Fonds verlangt fast immer ein "Agio" (oft 3–5 %). Bedeutet: Wenn du 500 € sparst, investiert die Bank sofort nur noch 475 €, den Rest behält sie als Provision. Diese 25 € fehlen dir vom ersten Tag an im Depot.
3. Performen teure Fonds besser? Das Argument des Bankberaters: "Unser Management ist teurer, aber wir schlagen den Markt." Die nackte Wahrheit (bewiesen durch SPIVA-Studien): Über 90 % der teuren aktiv gemanagten Fonds schaffen es auf lange Sicht nicht, einen günstigen passiven ETF (z. B. auf den MSCI World) zu schlagen. Du zahlst also mehr Geld für weniger Leistung.
4. Die ETF-Revolution ETFs (Exchange Traded Funds) kosten sehr wenig (häufig nur 0,15 bis 0,25 % TER p.a.), weil sie stur und maschinell echten Indizes folgen. Du brauchst keinen teuren Fondsmanager, der in Frankfurt im Büro sitzt und manuell Aktien pickt. Genau diese Kostenersparnis landet dann 1:1 auf deinem Konto!

Häufige Fragen (FAQ)

TER = Total Expense Ratio (Gesamtkostenquote). Das drückt aus, wie viel Prozent deines gesamten Depotwertes der Fondsanbieter pro Jahr einbehält. Wichtig: Die Gebühr wird auch abgezogen, wenn der Fonds negativ abschneidet und Verluste macht.
Nein. Banken sind smart. Die laufenden Gebühren (TER) werden dir nicht vom Konto abgezogen, sondern direkt im Kurs des Fonds "versteckt" einbehalten. Ein Fonds mit 1,5% Kosten, der am Markt 7% Rendite macht, weist für dich am Ende des Jahres einfach nur ein leises +5,5% im Depot aus. Darum merken viele Sparer jahrelang nicht, wie stark sie zur Kasse gebeten werden.