Wo stehe ich? Rechner
Vergleiche dein Einkommen mit dem Rest von Deutschland. Basiert auf amtlichen Verteilungsdaten (IW Köln / Destatis) unter Anwendung der OECD-Äquivalenzskala.
1. Haushaltseinkommen
Summe aller Gehälter, Kindergeld, Renten etc. im Haushalt nach Steuern.
2. Haushaltsgröße (OECD Skala)
Du selbst. Bei "2" z.B. du und dein Ehepartner. (Kinder ab 14 Jahren zählen statistisch ebenfalls als Erwachsene).
Du bist reicher als
der Menschen in Deutschland.
Warum vergleichen wir uns eigentlich?
Der Drang, das eigene Gehalt mit anderen zu vergleichen, ist zutiefst menschlich. Es geht dabei weniger um Neid, sondern um eine objektive Standortbestimmung: "Werde ich fair bezahlt?", "Kann ich mir den gleichen Lifestyle leisten wie meine Nachbarn?"
Häufige Fragen (FAQ)
Anleitung: So funktioniert der Einkommensvergleich
1. Das gesamte Nettoeinkommen erfassen
Trage das gesamte Nettoeinkommen deines Haushalts ein. Dazu gehört nicht nur das Gehalt aus dem Hauptjob, sondern auch Nebenjobs, Kindergeld, Renten, Mieteinnahmen oder Elterngeld. Es geht um das Geld, das euch netto jeden Monat für den Konsum zur Verfügung steht.
2. Warum die Haushaltsgröße wichtig ist
Ein Single mit 3.000 € netto hat einen ganz anderen Lebensstandard als eine 4-köpfige Familie mit 3.000 € netto. Die Statistik kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Daher verwenden wir die offizielle OECD-Äquivalenzskala, um euer Haushaltsnetto auf ein theoretisches "Single-Einkommen" umzurechnen.
3. Die OECD-Berechnung (Das Gewicht)
Die Skala rechnet wie folgt: Der erste Erwachsene bekommt das Gewicht 1,0. Jeder weitere Erwachsene (und Kinder ab 14 Jahren) zählen 0,5. Kinder unter 14 Jahren zählen 0,3. Eine Familie mit zwei kleinen Kindern hat also das Gewicht 2,1. Teilt man das Haushaltsnetto durch 2,1, erhält man das sogenannte Äquivalenzeinkommen.
4. Der Vergleich mit Deutschland
Euer berechnetes Äquivalenzeinkommen wird nun in die Einkommensverteilung von Deutschland eingeordnet. Der Median liegt aktuell bei ca. 2.150 €. Wer mehr hat, gehört zur reicheren Hälfte der Bevölkerung. Ab ca. 3.800 € Äquivalenzeinkommen gehört man bereits zu den reichsten 10 Prozent.
5. Einkommen ist nicht Vermögen!
Bedenke immer: Der Rechner betrachtet nur das laufende Einkommen. Ein Student mit 1.000 € Nebenjob ist einkommensschwach, könnte aber Millionen geerbt haben. Ein Manager mit 8.000 € Netto gehört zu den Top 2%, ist aber vielleicht wegen eines Immobilienkredits komplett illiquide. Nutze dieses Tool als Standortbestimmung, aber verwechsele ein hohes Gehalt nicht mit Reichtum.