Rechner Übersicht › Autokosten-Schock

Auto-Wahrheits-Rechner

Dein Auto maskiert seine wahren Kosten. Berechne hier den realen Wertverlust pro Monat und finde heraus, wie viel Vermögen du unbemerkt verbrennst.

1. Der Tote Winkel (Wertverlust)

€
€

Realistisch sind oft nur noch 30% - 50% vom Kaufpreis.

2. Laufender Unterhalt (pro Monat)

€/M
€/M

3. Alternativ-Szenario (ETF + Bus/Bahn)

Der Kosten-Schock

Wahre Kosten pro Monat

Laufend: Wertverlust:
Auto verkauft (Cash Endstand)
Alternativ im ETF (Cash Endstand)
Dein Netto-Vermögen am Ende der Zeitreise

Die TCO (Total Cost of Ownership)

Wenn Menschen über ihre Autokosten sprechen, lügen sich fast alle in die eigene Tasche ("Ach, ich tanke jeden Monat nur für 150€"). Das Auto frisst extrem viel Geld, weil es die teuerste Kombination aus laufenden Kosten und immens hohem linearen **Wertverlust** (Depreciation) auf der Straße ist.

Der tote Winkel Ein Auto für 35.000€ kauft man ein einziges Mal. Verkauft man es 5 Jahre später für 15.000€, sind 20.000€ einfach verdampft. Teilt man dies durch 60 Monate, zahlt der Halter jeden Monat 333€ "unsichtbar" – zusätzlich zum Tanken, dem TÜV und der Versicherung.
Die entgangene Chance (Zinseszins) Gleichzeitig liegt dieses enorme Startkapital (z.B. 35.000€) als Blech auf der Straße und verliert Wert. Hättest du stattdessen für den Verkehr Carsharing/Ticket genutzt und dein Startkapital sowie die Differenz der laufenden Kosten investiert, katapultiert der Zinseszins dich in enorme Vermögenshöhen.

Häufige Fragen (FAQ)

Weil beim privaten Leasing der absolute Wertverlust nur versteckt auf Monatsraten umgelegt ist, plus der ordentlichen Händler-Margen und Zinsen auf die Finanzierung. Indem wir hier den Barpreis ("Kaufpreis") und den "Restwert" hart gegenrechnen, blicken wir durch den künstlichen Leasing-Nebel und sehen die echte, nackte Vollkostenrechnung (TCO) deiner Mobilität. Ob Cash bezahlt oder finanziert – verbrannt ist das Geld so oder so.
Dann bist du vom größten Kapitalvernichter, dem Wertverlust, theoretisch befreit, versteuerst aber den Geldwerten Vorteil. Dafür haben wir einen speziellen Firmenwagen-Rechner entwickelt. Dieser Wahrheits-Rechner hier gilt vor allem für Privatnutzer, die hart verdientes Nach-Steuer-Geld für Fahrzeuge ausgeben.

Anleitung: Tränen der Erkenntnis

1. Das harte Blech bewerten

Hast du das Auto bereits? Dann trage den Wert ein, den es heute im Verkauf auf dem Gebrauchtwagenmarkt noch erzielen würde (Dein heutiges gebundenes Kapital). Gib danach an, in wie vielen Jahren du vermutest, den Wagen an einen Händler zu übergeben (Haltedauer) und welchen Wert (Restwert) er dann vermutlich noch hat.

2. Die laufenden Raten

Rechne all deine Autoausgaben knallhart aufs Jahr hoch und teile sie durch 12 (für monatliche Kosten). Dazu zählen nicht nur Tankfüllungen, sondern auch KFZ-Versicherung, Steuern, regelmäßige Inspektionen, Reifenverschleiß (Winter/Sommer) sowie Waschanlagengänge. Trage das bei "Fixkosten" ein.

3. Die Schreck-Sekunde

Schau nun auf die Box "Wahre Kosten pro Monat". Addiert man den monatlichen Wertverlust hinzu, merken die meisten Halter hier das erste Mal, dass ihr kleines Alltagsauto eine monatliche finanzielle Belastung ausĂĽbt, von der andere Leute in Vororten halbe Immobilienkredite abbezahlen.

4. Was ist das Transport-Minimum?

Nutze das Feld "ÖPNV / Alternativen", um einzutragen, wie viel Transport-Geld du zwingend so oder so ohne ein eigenes Auto ausgeben müsstest. Dieser Betrag ist eine unumgängliche Grundausgabe und fließt fairerhalber in das rechte grüne Zinseszins-Vermögen NICHT mit hinein!

5. Der gnadenlose Balken (Chart)

Das Bar-Chart am Ende vergleicht dir zwei Leben. Leben 1: Nach X-Jahren gibst du dem Händler das Auto und hast den Restwert bar in der Hand (Der graue Balken). Du stehst am Nullpunkt. Leben 2: Du bist ÖPNV gefahren, hast das ganze Geld strikt verzinst und darfst nun den kolossalen, grün überragenden ETF-Balken deines Parallel-Ichs bestaunen. Druck es dir aus!